KONZEPTION

Altersgruppe:

Bei der Förderung mittels wirtschaftlicher Jugendhilfe beträgt das Alter 0 – 14 Jahre.

In der Regel ist die Betreuung in diesem Altersbereich sinnvoll. Ausnahmen sind selbstverständlich möglich.


Gruppengröße:

Dies hängt vom Bedarf, bzw. von der Nachfrage ab.

Lt. Pflegeerlaubnis bin ich zur Betreuung von maximal fünf gleichzeitig anwesenden Kindern, davon höchstens drei U3 - insgesamt jedoch höchstens acht „fremden“ Kindern befugt.


Betreuungsangebot:

Bastelangebote, Freispiel in der Kleingruppe, Brettspiele, Gruppenspiele, Fingerspiele, Spiele auf dem Spielplatz, Ausflüge / Wanderungen / Spaziergänge, … sind nur einige Beispiele – abhängig u.a. vom Betreuungsumfang, von der Gruppengröße, vom Tagesform.


Pädagogische Ausbildung:

Kursbesuche beim Tageselternverein in Bruchsal mit vielfältigen Inhalten, wie: Entwicklung, BeAchtung, Kommunikation, Streit unter Kinder, positive Gestaltung der Tagespflege, Bildungsauftrag, Förderung, soziale Beziehungen, Ängste der Kinder, Erziehungspartnerschaft, rechtliche und steuerliche Kompetenzen, sowie Teilnahme an einem Notfallseminar mit Auffrischungskurse alle zwei Jahre.

 

Außerdem besuche ich regelmäßig Kurse der AWO Elternschule in der Spielscheune, sowie der FAM e.V. – Kita & Familienzentrum u.a. im Programm STÄRKE.

 

Seit Jahren lese ich aufmerksam informative Fachzeitschriften, wie „Mobile“, „Kinder“  „Baby“ und „Eltern“. Zum Nachschlagen habe ich wichtige Artikel aufgehoben.

Zudem bin ich Mutter dreier Kinder (26, 24, 17 Jahre). Die Älteste ist ebenfalls mehrere Jahre erfolgreich als Babysitterin und Praktikantin in Tagesstätten und Kindergärten erprobt. Zudem war sie als Au-pair in Irland in einer Großfamilie tätig. Sie arbeitete in der Spielscheune, im Jugendtreff und als Betreuerin in der Ortsranderholung und macht aktuell eine Ausbildung als Erzieherin. Unser Sohn arbeitete als Betreuer und Lehrer in der Skateboard-Schule, sowie im Skatecamp mit Kindern und Jugendlichen. Auch unsere Jüngste unterstützt mich nach Bedarf engagiert bei der Betreuung, sie versorgt zuverlässig Ihr Pferd und ein Esel.

Bereits meine Mutter betreute Kinder. Wir stammen alle aus Großfamilien.

 

Mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten macht mir unheimlich viel Spaß: jeden Tag ist ein „neues Abenteuer“. Es ist eine total spannende Tätigkeit.

                                                            

Eingewöhnung:

Die Eingewöhungsphase wird für jedes einzelne Kind individuell mit Ihnen abgestimmt.

Unabhängig davon ist jederzeit ein Blick in unseren Räumen im St. Laurentiusweg  möglich; jeder Interessent ist willkommen.


Pädagogische Schwerpunkte:

Die Kinder sollen nicht nur „betreut/beaufsichtigt“ werden.

Wir werden zusammen viel unternehmen, sowie spielerisch und kreativ Neues entdecken.

Es bestehen viele Möglichkeiten zum Spielen, Basteln, Werkeln, Experimentieren und Erzählen. Die Kinder werden angeleitet oder lassen ihre Kreativität freiem Lauf.

 

Es wird für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Spiel und Ruhe, zwischen Freispiel und Angebot gesorgt.

Einen immer kehrenden Rhythmus erachte ich als sehr wichtig. Jedoch wird auf Tagesform und Wetter flexibel reagiert.

 

Mir ist es sehr wichtig, dass die Kinder die Möglichkeit geboten wird draußen und in der Natur zu spielen. Auf passende Kleidung ist zu achten.

 

Sehr viel Wert lege ich auf gute Tischmanieren und Umgangsformen. Durch tägliches „begehen“ werden diese eingeübt. In der Gruppe muss Rücksicht auf die Schwächen Anderer genommen werden. Stärken werden möglichst gefördert.


Förderangebote:

Durch tägliche Angebote werden Motorik, Sinneserfahrungen, Sprache, Wissen usw. geschult, bzw. vertieft.

Ernährung:

Ein Angebot abwechslungsreichem Essen steht zur Verfügung. Den Wünschen der Kinder möchte ich gerne Rechnung tragen. Daneben biete ich aber auch regelmäßig Speisen an, die die Kinder noch nicht kennen, um „auf den Geschmack zu kommen“.

 

Mir ist es sehr wichtig, gemeinsam die Mahlzeiten einzunehmen: wir warten, bis Alle am Tisch sitzen, wir stehen erst auf, wenn Jeder fertig ist.

 

Wenn es die Zeit erlaubt werden wir Kuchen und Plätzchen backen.

Bitte teilen Sie mir Allergien, eine bestehende Diabetes, etc. rechtzeitig mit.


Sauberkeitserziehung/Sexualerziehung:

Dies liegt in der Hauptverantwortung der Eltern.

Grundlegendes wird selbstverständlich praktiziert (z.B.: Hände waschen nach

Toilettengang).


Gesundheit

Durch frische Luft und viel Bewegung wird die Gesundheit gefördert. Verfahrensweise im Krankheitsfall wird im Tagespflegevertrag geregelt.

In Notfälle greife ich gerne auf homöopathischen Mitteln zurück.

 

Im Haushalt leben zwei Katzen.


Elternarbeit:

Das Wohl des Kindes/der Kinder steht im Vordergrund. Den Austausch zwischen Tagespflegeperson und Eltern erachte ich als unumgänglich.


Zusammenarbeit mit anderen Institutionen:  

Nach Bedarf arbeite ich mit örtlichen Firmen und Institutionen zusammen.

Ebenfalls ist der Austausch mit der Gemeinde, der Schule und den Kindergärten möglich.

 

Schulkinder erledigen ihre Hausaufgaben selbständig. Selbstverständlich beaufsichtige ich sie dabei, biete meine Unterstützung an und gebe Hilfestellung.